Wie wohl alle aus den Medien erfahren haben, ist die erhoffte politische Entscheidung für einen vorsichtigen Wiedereinstieg in den Vereinssport ausgeblieben. Das ist, da gibt es nichts zu beschönigen, enttäuschend. Natürlich bleibt es dabei: Der Gesundheitsschutz muss an erster Stelle stehen. Aber die Sportverbände sind eben auch überzeugt, dass es gerade im Sinne des Gesundheitsschutzes wäre, den Sportvereinen endlich wieder Angebote für ihre Mitglieder zu ermöglichen.

Das hat der LSB NRW auch nochmals in ihrem Pressestatement verdeutlicht, dass zwei Dinge schwierig zu verstehen ist.

1. Wenn Spielplätze geöffnet werden (was zu begrüßen ist!), auf denen eine Distanzkontrolle kaum möglich ist, warum können dann nicht Sportplätze geöffnet werden, auf denen gerade diese Distanzkontrolle sehr gut umgesetzt werden kann?

2. Dass der gesamte Bereich der Zivilgesellschaft in einer Pressekonferenz zum wiederholten Mal weder von den drei Rednern/innen, noch von den anwesenden Journalisten überhaupt nur erwähnt wird, ist erschreckend.

Wir sind uns sehr sicher, dass sich alle Sportverantwortlichen diesen Irritationen unserer LSB-Spitzenvertreter vorbehaltlos anschließen.

Aber immerhin: Die ausführliche Position der Sportministerkonferenz  steht definitiv auf der Tagesordnung der nächsten Runde von Kanzlerin und Ministerpräsidenten, die bereits am kommenden Mittwoch, den 6.5.2020 stattfindet. Und die Regeln des Sports für einen Wiedereinstieg sind geschrieben. Nun ist also nochmals Geduld gefragt –  auch diese haben ja alle beim Sport gelern. Bis dahin und bleibt gesund!

Pressemitteilung LSB NRW